Notbeleuchtung im Autohaus. Vom Showroom bis zur Hebebühne.
Ein Autohaus vereint vieles unter einem Dach: einen gläsernen Showroom mit Kunden, eine Werkstatt mit Hebebühnen, ein Teilelager und oft eine Waschhalle. Jeder Bereich stellt andere Anforderungen an die Notbeleuchtung. Wir planen alles aus einem Guss – dezent im Showroom, robust in Werkstatt und Lager.
Im Autohaus ergibt sich die Sicherheitsbeleuchtung aus Arbeitsstättenrecht (ASR A2.3, ASR A3.4), Baugenehmigung und Brandschutzkonzept. Rettungswege brauchen mindestens 1 lx auf der Mittellinie, an Arbeitsplätzen mit besonderer Gefährdung – etwa unter angehobenen Fahrzeugen – fordert DIN EN 1838 mindestens 15 lx bzw. 10 % der Normalbeleuchtung in 0,5 Sekunden. Sehr große Verkaufsflächen können zusätzlich unter die Verkaufsstättenverordnung fallen.
Was gilt?
- Rettungswegbeleuchtung und Rettungszeichen in Showroom, Werkstatt, Lager und Sozialräumen
- Sicherheitsbeleuchtung an Arbeitsplätzen mit besonderer Gefährdung – etwa Hebebühnen und Arbeitsgruben: mindestens 15 lx in 0,5 s, wenn die Gefährdungsbeurteilung das ergibt
- 5 lx vertikal an Feuerlöschern, Erste-Hilfe-Stationen und Brandmeldern nach DIN EN 1838
- Showroom: dezente Einbauleuchten, Rettungszeichen gut sichtbar trotz Glasfassade und Fahrzeugen
- Waschhalle und Feuchtbereiche: Leuchten in passender Schutzart, häufig IP65
- Lackier- und Ex-Bereiche gesondert betrachten – dort gelten eigene Anforderungen
Die Angaben beschreiben typische Anforderungen in Deutschland. Maßgeblich für Ihr Gebäude sind Baugenehmigung, Brandschutzkonzept, Gefährdungsbeurteilung und das Landesrecht – genau das prüfen wir bei der kostenlosen Vor-Ort-Aufnahme.
Typische Fehler
Rettungszeichen an der Tür, aber unter der Hebebühne wird es bei Stromausfall schlagartig dunkel.
Neue Modelle werden umgestellt – und stehen vor dem Rettungszeichen oder im Fluchtweg.
Showroom und Werkstatt laufen sechs Tage die Woche – die Prüfung wird verschoben. Selbsttest läuft nebenbei.
So machen wir es Ihnen einfach
Wir nehmen Gebäude, Fluchtwege und Bestand auf und erstellen eine DIN-konforme Notlichtplanung – kostenlos und unverbindlich.
Rettungszeichen-, Wege- und Einbauleuchten sowie Notstromtreiber – mit Selbsttest und LiFePO4-Akku.
Jede Prüfung digital dokumentiert, Fristen automatisch überwacht – bei Brandschau und Prüfung sofort vorzeigbar.
Jährliche Prüfung vor Ort, Austausch aller Akkus im 5.–6. Jahr und Reparaturen – planbare Kosten statt Überraschungen.
Passende Produkte
3DRettungszeichenleuchte
Dezente LED-Rettungszeichenleuchte für Decke, Wand, seitlich oder Pendel – bis 30 m Erkennungsweite.
3DEinbau-Downlight
Kompakte Notstrom-Einbauleuchte für eine dezente Integration in die Decke, 500 lm im Notbetrieb.

Notstromtreiber
Autarke Notstromtreiber mit Akku und Selbsttest – für bestehende LED-Armaturen und LED-Hallenstrahler bis 300 W.
Häufige Fragen
Braucht ein Autohaus eine Notbeleuchtung?
In aller Regel ja: Kundenverkehr im Showroom, Werkstattarbeitsplätze mit Gefährdung und verwinkelte Lager führen in Gefährdungsbeurteilung und Brandschutzkonzept regelmäßig zu einer Sicherheitsbeleuchtung. Den genauen Umfang legen Baugenehmigung und Brandschutzkonzept fest.
Was gilt an der Hebebühne?
Arbeitet jemand unter einem angehobenen Fahrzeug, kann ein plötzlicher Lichtausfall gefährlich sein. Ergibt die Gefährdungsbeurteilung einen Arbeitsplatz mit besonderer Gefährdung, fordert DIN EN 1838 dort mindestens 10 % der Normalbeleuchtung, mindestens 15 lx, innerhalb von 0,5 Sekunden.
Gilt für den Showroom die Verkaufsstättenverordnung?
Nur bei sehr großen Verkaufsflächen: Die Verkaufsstättenverordnungen der Länder greifen in der Regel ab mehr als 2.000 m² Verkaufsraumfläche. Die meisten Autohäuser liegen darunter – dann entscheiden Arbeitsstättenrecht, Baugenehmigung und Brandschutzkonzept.
Wie bleibt der Showroom optisch ruhig?
Mit Einbau-Downlights, die im Normalbetrieb kaum auffallen, und flachen Rettungszeichenleuchten mit austauschbarer Piktogramm-Folie. In der Werkstatt machen Notstromtreiber vorhandene LED-Hallenstrahler bis 300 W notlichtfähig.
Wer kümmert sich um Prüfung und Dokumentation?
Die Leuchten testen sich selbst und schreiben die Ergebnisse ins digitale Prüfbuch in der App – praktisch auch für Audits des Herstellers oder der Versicherung. Im Wartungsvertrag prüfen wir einmal jährlich vor Ort, tauschen die Akkus im 5.–6. Jahr und übernehmen Reparaturen.
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Leuchten, Installation und Wartung aus einer Hand – jede Prüfung digital per App dokumentiert. Wir starten mit einer kostenlosen Vor-Ort-Aufnahme und DIN-konformer Planung.